02.05.2018

„Tour de Zukunft“ führt nach Ahaus

Kolping-Diözesanfachausschuss besuchte Tobit Software AG


Von einer bemerkenswerten „Betriebsbesichtigung“ kann der Diözesanfachausschuss „Arbeit und Soziales“ berichten. Er tauschte Konferenzraum, Besprechungen, Arbeitskreise zum Thema „Digitalisierung 4.0“ gegen eine „Tour de Zukunft“. Dabei mussten die elf Teilnehmenden, Ausschussmitglieder und interessierte Kolleg/-innen, gar nicht mal so weit fahren. Denn im münsterländischen Ahaus (Kreis Borken) wird auf dem Campus der Tobit Software AG (www.tobit.de) die Zukunft bereits mit vielen innovativen Ideen praktiziert.

Tobit-Gründer Tobias Groten erkannte schon in den 1990-er Jahren das Potenzial, mit Software basierten Ideen den Alltag, die Abläufe im Erwerbs- und Freizeitleben, die Kommunikationen untereinander effizienter, automatischer und damit bequemer für Betriebe und Privatnutzer zu machen. (Quelle für nachf. Zitat: Website tobit.de)

Für die Beschreibung seines Planes brauchte man damals fünf Wörter:

„Vernetzung von allen und allem!“

Heute reicht eins: „Digitalisierung“.


Dieter van Acken, für Marketing Kommunikation zuständig, führte die elf erwartungsvollen Kolpinger zunächst mit einer kurzweiligen Präsentation in die Unternehmensbereiche und -philosophie und dann auf Tour durch die HighTech-Welt im weitläufigen Campus mit Tagungs-, Event- und Hotelbereiche. Welches Nutzungspotential etwa die Produkte aus dem 3-D-Drucker haben, gern auch versehen mit einem einfachen Smartphone als Steuerung, konnte angeschaut und angefasst werden. Übrigens Smartphone: Die Buchung des Hotelzimmers oder des Leihfahrrades erledigt man selbstverständlich mit vollautomatischem Ticket- und Reservierungssystem. Hotel-Check-in und Funktionen für die einfache Rückabwicklung inclusive. Bei Tobit arbeiten in flachen Hierarchien kreative Köpfe aus verschiedensten Berufen. E-Bike-Rad abschließen? Geht per Smartphone, Schlüssel verklüngeln ausgeschlossen!

Herum-experimentieren, gegen den Strich denken, das sei ausdrücklich erwünscht, belegt auf der weiteren Führung dann ein junger 20-jähriger Mitarbeiter mit vielen Anschauungsobjekten. Das intelligente Haus, über Smartphone gesteuert, oder Einblicke in die neuesten und spannendsten Forschungsprojekte. Was den meisten Teilnehmern noch als Vision anmutete, wird in wenigen Jahren wie selbstverständlich in unserem Alltag Einzug gehalten haben.

Über die unternehmerischen Anwendungsmöglichkeiten der Digitalisierung will sich der Diözesanfachausschuss „vor Ort“ informieren durch weitere Besichtigungsangebote bei innovativen Handwerksbetrieben. „Verantwortlich leben“, dieser Slogan im Kolpingwerk bedeute schließlich auch, die Arbeitsweisen der Zukunft kennen und verstehen zu lernen, um sie zum Besten für den Menschen einzubringen.


Text und Fotos: Rita Kleinschneider

"Tour de Zukunft" führt DFA "Arbeit und Soziales" zur Tobit Software AGzoom
"Tour de Zukunft" führt DFA "Arbeit und Soziales" zur Tobit Software AGzoom
"Tour de Zukunft" führt DFA "Arbeit und Soziales" zur Tobit Software AG
 
 

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