Team RESPEKT
 
 
 
Team RESPEKT
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Respekt - Das Projekt

Kolping-Bildungswerk erhält Zuschlag für Pilotprojekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Flächenkreis Coesfeld und Mittelzentrum Münster

Junge Menschen in einer schwierigen Lebenslage unterstützen und sie (zurück) auf den Weg in Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit holen. Das ist das Ziel des neuen Pilotprogrammes „RESPEKT“, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Herbst 2015 initiiert wurde.
Das Kolping-Bildungswerk Diözesanverband Münster GmbH hat nach einem umfangreichen Ausschreibungsverfahren den Auftrag als Projektträger für die Orte Coesfeld, Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln und das Mittelzentrum Münster im Projektzeitraum 1.02.2016 bis 31.12.2017 bekommen.

Der Kreis Coesfeld mit seinen 220.000 Einwohnern verteilt sich auf mehr als 1100 qkm und verfügt über ein gut ausgebautes Hilfesystem. An den festen Anlaufstellen in Coesfeld, Dülmen, Lüdinghausen, Nottuln und im Mittelzentrum Münster arbeiten paritätisch je zwei bzw. drei Sozialpädagogen. Unsere Zielgruppe sind junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren mit sozialen Benachteiligungen oder individuellen Einschränkungen, die von den bestehenden Hilfsangeboten nicht erreicht werden oder nicht erreicht werden wollen, oder welche aus diesen Hilfsangeboten unmittelbar herauszufallen drohen. Ziel ist es, die jungen Menschen mittelfristig auf den Arbeitsmarkt, in das Bildungssystem oder in andere unterstützende Hilfesysteme zu (re-)integrieren, um sie langfristig zu stabilisieren und damit ihre Lebensperspektive zu verbessern.

Unsere wichtigsten Kooperationspartner in unserer Arbeit sind das Jugendamt, die Agentur für Arbeit und das Jobcenter, aber auch alle anderen Hilfesysteme, die unserer Zielgruppe Unterstützung bieten können. Das Team wird in seiner aufsuchenden Arbeit durch zwei Beratungsbusse unterstützt, die auch in unzugänglicheren Gebieten zum Einsatz kommen.

Zum Projektteam gehört auch eine psychologische Begleitung, die in akuten Krisensituationen Gesprächsangebote macht, um beispielsweise passende Lösungsstrategien mit den Teilnehmenden zu erarbeiten. Selbstverständlich ist an dieser Stelle auch die Vermittlung zu spezifischen Beratungsstellen, bzw. in eine ambulante oder (teil-)stationären Therapie.


Wie werden die schwer zu erreichenden jungen Menschen angesprochen?

Die jungen Menschen besuchen uns direkt an einem der festen Standorte oder sie erreichen uns an den Beratungsbussen, die an festen Orten und zu festen Zeiten in den ländlichen Gebieten installiert worden sind. Von dort aus sind die Mitarbeitenden aufsuchend tätig. Wichtige Kooperationspartner sind die bestehenden Hilfesysteme, die ein Erstgespräch mit den jungen Menschen und dem Projekt Respekt vereinbaren und so eine mögliche Zusammenarbeit vermitteln.


Welche Angebote und Maßnahmen stehen bereit?

Neben der Einzelfallhilfe, der sozialpädagogischen Beratung sowie der psychologischen Begleitung, steht nach Bedarf auch eine Rufbereitschaft und eine Respekt-"Hotline" während der Öffnungszeiten zur Verfügung. Unsere Onlinepräsenz in sozialen Netzwerken ist für unsere Arbeit sehr wichtig. Weitere niederschwellige Angebote wie ein gemeinsames Frühstück oder ein Café an den festen Standorten sowie einzelne Projekte, die jeweils an den Standorten durchgeführt werden, unterstützen unseren Zugang zu den jungen Menschen. Eine verlässliche Erreichbarkeit ist dadurch gewährleistet, dass jeder Mitarbeitende mit einem Diensthandy ausgestattet ist, das die Möglichkeit bietet, mit jungen Menschen in Kontakt zu treten.

Das „Projekt Respekt - Mach Dein Ding!“ bietet im Kontext der Einzelfallberatung folgende Unterstützung an:

  • Psychosoziale Begleitung und Beratung
  • Stabilisierung der Einkommensverhältnisse
  • Stabilisierung der Wohnsituation
  • Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche
  • Begleitung bei Behördengängen
  • Antragstellung
  • Haushaltsplanung
  • Weitervermittlung zu Maßnahmen, Trägern, Einrichtungen und Therapeuten
  • Sicherstellung der Gesundheitsversorgung (Krankenkassen)
  • Unterstützung in individuell problematischen Lebenslagen


Was unterscheidet dieses Projekt von anderen?

Das „Projekt Respekt – Mach Dein Ding!" versteht sich ausdrücklich als Nicht-Maßnahme und zeigt dies in seiner Konzeption und Außendarstellung. Von anderen Angeboten unterscheidet sich das „Projekt Respekt-Mach Dein Ding!" vor allem durch sein schnelles Handeln in akuten Problemsituationen der jungen Menschen. Die Fachkräfte können zeitnah Kontakt aufnehmen und diesen dann in eine regelmäßige und verbindliche Beziehungsarbeit münden lassen. So entsteht eine Vertrauensbasis, die bei Bedarf auch einen täglichen Kontakt ermöglicht. So konnten bisher mehr als 100 Teilnehmer/-innen im Projekt begleitet werden. Über 40 junge Menschen haben das Ziel der (Re-) Integration bereits erreicht!

Aktuelle Zahlen und Ergebnisse finden Sie jeden Monat bei uns im Newsletter, hier auf unserer Homepage.

Ansprechpartner

Andrea Schartel
Andrea Schartel
RESPEKT
Projektleitung Respekt
Tel.: 0174 1754774
E-Mail schreiben
 
Herr Jürgen van Deenen
Jürgen van Deenen
Verwaltung
Tel.: 02541 / 803-409
E-Mail schreiben
 
BMAS
 
 

Anschrift

Kolpingwerk Diözesanverband Münster e.V.
Gerlever Weg 1
D-48653 Coesfeld

Kontakt

Telefon: 02541 / 803-01
Telefax: 02541 / 803-414
E-Mail: info@kolping-ms.de

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